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Wimpern selber färben – die besten Tipps

Dunkle ausdrucksstarke Wimpern mit viel Volumen und Länge – in den meisten Fällen das Ergebnis der Lieblings-Mascara. Wer nicht auf eine Wimpernverlängerung setzt, der tuscht, tuscht, tuscht und tuscht. Jeden Morgen. Und, ja, auch mal zwischendurch. Es würde doch so viel ausmachen, wenn die Wimpern einfach schon so schön dunkel wären, nicht wahr? Das geht leider nicht durchs Fingerschnippen, doch mit ein bisschen Nachhilfe klappt’s ganz einfach. Und wenn einmal der Gang zur Kosmetikerin nicht mehr in den Zeitplan passt, gelingt das Färben der Wimpern auch daheim. Unkompliziert und schnell – mit ein bisschen Übung versteht sich. Wir erklären Dir, wie Du Deine Wimpern selber färben kannst.

Warum lohnt sich das Wimpernfärben?

Natürlich musst Du nach dem Färben der Wimpern nicht komplett auf das Tuschen verzichten. Doch Du wirst schnell merken, dass Du Dir dadurch viel Arbeit sparst. Die Wimpern sind ohne Mascara-Einsatz schon dunkel und sorgen ohne viel Aufwand für einen wachen und ausdrucksstarken Blick. Außerdem kleben die Wimpernhärchen ohne Mascara auch nicht mehr zusammen. Augen abschminken? Nicht mehr nötig. Du sparst also jeden Tag eine Menge Zeit. Da die Farbe bei den meisten Produkten bis zu vier Wochen hält, lohnt sich das Färben allemal. Doch vorher gilt es noch, ein paar Dinge zu beachten.

Das solltest Du beim Wimpernfärben beachten

Genau wie beim Haarefärben gibt es auch beim Augenbrauen- und Wimpernfärben einige Colorationsprodukte, die Allergene enthalten und allergische Reaktionen verursachen können. Deshalb hier der ultimative Tipp: Vorher unbedingt die Farbe an einer kleinen Stelle testen. Trage dazu ein wenig Produkt (meistens Creme oder Gel) auf der Innenseite des Armes auf – etwa auf Höhe des Ellenbogens. Warte 30 Minuten ab und beobachte, ob Deine Haut darauf reagiert. Zusätzlich solltest Du auch immer darauf achten, dass kein Produkt an die Augen gelangt. Das ist beim Wimpernfärben natürlich gar nicht so einfach, doch mit ein wenig Übung klappt’s. Sollte doch einmal Farbe ins Auge kommen, kann es brennen und rot werden. Die gute Nachricht: Heute gibt es auch Wimpernfarbe mit natürlichen Inhaltsstoffen und ohne Allergene.

Wimpern selber färben – die richtige Farbe finden

Am Anfang hast Du eventuell etwas Angst davor, farbtechnisch danebenzugreifen. Doch das muss nicht sein: Die Wahl der richtigen Farbe zum Wimpernfärben ist zwar essenziell, doch mit ein bisschen Know-how, ist schnell klar, welche Nuance passt und welche nicht. Braun oder Schwarz? Es kommt ganz auf Deinen Typ an.

Wer von Natur aus eher ein dunkler Haut- und Haartyp (Augenbrauen und Haare) ist, der kann zu Schwarz greifen. Natürlicher wird es mit Braun, vor allem, wenn Du zu den eher nordischen Typen gehörst und Deine Haut und Haare heller sind.

Vorbereitung ist alles

Du hast die für Dich richtige Farbe identifiziert? Super! Dann ab in den nächsten Drogerie- oder Friseurbedarfsmarkt. Auf keinen Fall solltest Du zu normaler Haarfarbe greifen, diese ist viel zu aggressiv für die Augen.

Hast Du ansonsten alles parat? Hier eine kleine Checkliste:

Wimpernfarbe (Schwarz oder Braun)
2 Wattestäbchen (fusselfrei)
Wattepads (fusselfrei)
Fettcreme

Plane je nach Übung bis zu 30 Minuten für das Färben einplanen. Du wirst sehen: Je öfter Du die Wimpern selber kolorierst, desto schneller wirst Du fertig. Ja, es geht auch innerhalb von 10 Minuten.

Wimpern selber färben – so geht’s ganz einfach

Wenn Du alles nach Anleitung und mit Vorsicht erledigst, ist das DIY-Färben nicht schädlich. Es sollte nur nichts ins Auge gehen. Augenfärbemittel enthalten in der Regel von Haus aus eine kurze Anleitung. Doch diese lässt häufig zu wünschen übrig. Deshalb folgt eine einfache Erklärung – Schritt für Schritt, ganz simpel.

Schritt 1
Trage ein bisschen Fettcreme auf die sehr dünne Haut unter den Augen auf. Dabei achte bitte auch darauf, dass nichts an die Wimpernhärchen gelangt. Sonst bleibt anschließend die Farbe nicht gut daran haften.

Schritt 2
Lege die zwei mitgelieferten Papier-Augenpads unter die Augen. Mithilfe der vorher aufgetragenen Fettcreme bleiben diese ganz von allein haften. Der untere Wimpernkranz sollte jedoch nicht durch die Papier-Pads abgedeckt werden.

Schritt 3
Jetzt tunkst Du das Ende eines Wattestäbchens in die Entwicklerlösung. Verstreiche diese auf den oberen und unteren Wimpern. Hier ist eine ruhige Hand gefragt. Lass Dir deshalb Zeit und stresse Dich nicht. Tipp: Erst ein Auge sorgfältig fertigstellen, dann kommt das nächste an die Reihe. Der Vorteil: Du kannst das Augen beim Verstreichen geschlossen halten. So minimierst Du das Risiko, dass die Lösung ins Auge gelangt.

Schritt 4
Jetzt wird’s farbig! Trage das Farbgel vorsichtig mit dem zweiten Wattestäbchen auf. Auch hier zahlt sich Geduld aus: Oftmals möchte die zähflüssige Farbe nicht sofort an den Wimpern haften bleiben. Manche Produktpackungen beinhalten auch einen speziellen Kamm, auf dem man eine Schicht Farbe verteilt und dann damit vorsichtig durch die Wimpern fährt – quasi wie beim Tuschen mit einer Mascarabürste.

Schritt 5
Auf der Produktverpackung ist die individuell verschiedene Einwirkzeit vermerkt. Diese beträgt in den meisten Fällen zwischen drei und fünf Minuten. Lange musst Du also nicht aushalten. Dann wäschst Du die Farbe mit lauwarmem Wasser ab, das geht am besten mit feuchten Wattepads. Streiche solange damit über die Augen, bis keine Farbe mehr übrig ist. Wichtig: Halte die Augen dabei geschlossen. Zukneifen hilft. So kannst Du sicherstellen, dass wirklich keine Chemie an die Schleimhäute kommt. Sollte doch einmal etwas in die Augen gelangen, so wasche es sofort gründlich aus.

Mit einer Wimpernverlängerung kannst Du Dir Wimperntusche und Färbemittel vollständig sparen. Hier erhältst Du alle Infos zum Service!

 

 

 

 

Bildquelle:

 

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