Vegane Nagellacke – das sind unsere Favoriten 

veganer Nagellack

Warum auch sollte man schädliche Wirkstoffe wie Mineralöle an den eigenen Körper lassen? Schadstoffarme Alternativen sind mittlerweile viele erhältlich. Darunter auch vegane Nagellacke. Denn – auch wenn es erstmal viel zu harmlos erscheint – sind in den meisten Nagellackfarben durchaus Wirkstoffe enthalten, die leicht in den Körper gelangen und so die Gesundheit gefährden können. Wir zeigen Dir die besten veganen Nagellacke und erklären all die Vorteile, die sie mit sich bringen können. 

Veganer Nagellack – eine sinnvolle Modeerscheinung

Mit Trends ist das ja so eine Sache. Die meisten sind ehrlicherweise eher sinnbefreit und weniger sinnvoll. Anders sieht das aber beim Thema der schadstoffarmen, veganen Nagellacke aus. In den letzten Jahren ist ein großer Hype rund um vegane Nagelprodukte entstanden. Und dieser ebbt so schnell auch nicht mehr ab. Besonders junge Beauty-Firmen setzen alles auf die Verträglichkeits- und Nachhaltigkeitskarte. Einbußen bei der Haltbarkeit? Fehlanzeige. Das Besondere an diesen veganen Produkten: 

  • Sie enthalten keine Produkte tierischen Ursprungs (z.B. Karmin (Schildläuse), Guanin (Fischschuppen), Keratin oder Bienenwachs).
  • Sie enthalten keine gesundheitsschädlichen Substanzen. 
  • Sie enthalten biologisch abbaubare Inhaltsstoffe, die nicht belasten – weder Mensch noch Umwelt. 

Viele Firmen legen auch großen Wert auf eine umweltbewusste Produktionsweise. Es kommen keinerlei chemische Stoffe zum Einsatz. Schmiermittel, Fette und Reinigungsmittel mit tierischen Produkten sucht man häufig auch in puncto Produktion vergeblich. Nicht immer kann auf rein Organisches zurückgegriffen werden, doch zum Glück gibt es heute viele biologisch abbaubare Alternativen. Und was wäre ein veganer Lack, wenn er nicht cruelty free wäre. Also tierversuchsfrei.

Warum vegane Nagellacke?

In herkömmlichen Nagellacken sind oftmals bestimmte Inhaltsstoffe enthalten, die im Verdacht stehen, gesundheitsschädlich zu sein. Mögliche häufige Symptome sind etwa Kopfschmerzen und Übelkeit. Doch einige Stoffe können auch den Hormonhaushalt gehörig durcheinander bringen. Klar, es handelt sich nur um kleine Mengen. Doch wer langfristig bzw. jeden Tag Nagellack trägt und zusätzlich noch mit anderen Kosmetikprodukten in Berührung kommt, muss durchaus mit einer erhöhten Dosis rechnen.

Übersicht: So erkennst Du die vermiedenen Stoffe

Mit den Angaben “7-free”, “10-free” oder “14-free” meinen die veganen Labels die Anzahl der vermiedenen, gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffe. Beachten sollte man allerdings, dass die “Free-Bezeichnung” nicht geschützt ist. Folgend erklären wir Dir, was die unterschiedlichen Bezeichnungen genau meinen: 

  • 3-free: ohne Toluol, Formaldehyd und Dibutyl Phthalate
  • 5-free: zusätzlich ohne Kampfer und Formaldehyd-Harz
  • 7-free: zusätzlich ohne tierische Inhaltsstoffe und tierversuchsfrei
  • 10-free: zusätzlich ohne Duftstoffe, Parabene und Xylene.

Die besten veganen Nagellacke

Um Dir eine kleine Entscheidungshilfe zu bieten, stellen wir Dir nun die unserer Meinung nach besten Produkte aus dem Segment der veganen Nagellacke vor. Den folgenden Produkten kannst Du guten Gewissens Dein Vertrauen schenken. Los geht’s! Hier gibt es tolle, gesunde Farben – und zwar ohne Kompromisse.

Noch auf der Suche nach der besten Maniküre in Hamburg? Hier entlang.

1. Nailberry

Die atmungsaktive L’Oxygéné-Formel von Nailberry ermöglicht es, dass Luft und Wasserdampf durch den Farbfilm zum Nagel gelangen. Außerdem trocknen die Lacke besonders schnell. Ein weiterer Pluspunkt des britischen Labels! 12-Free, glutenfrei, cruelty free, halal-zertifiziert (Bezug z.B. über Flaconi). 

2. OZN

Jeder Nagellack ist nach einer anderen Frau benannt, von der sich die Gründerin inspiriert fühlt. Das Versprechen: ein perfekter Glanz und eine hohe Haltbarkeit. Made in Germany – oder genauer gesagt in München. 7-free, cruelty free (Bezug z.B. über ozn-vegan.de).  

3. Kia-Charlotta

Ebenfalls made in Munich: Regelmäßig und saisonal erscheint hier eine limitierte Nagellack-Kollektion. Es handelt sich um 14-free-Produkte, die in kleineren Fünf-Milliliter-Fläschchen erhältlich sind. Das wirkt der Verschwendung entgegen. Es gibt sogar einen veganen Nagellackentferner (Bezug über kia-charlotta.com).

4. Kester Black

Zwei Prozent der Einnahmen werden an Charity-Projekte gespendet. Das australische Label unterstützt lokale Unternehmen und legt Wert auf nachhaltige Prozesse in der Produktion 10-free, cruelty free (Bezug z.B. über Douglas). 

5. Kure Bazaar

Nagellacke auf der Basis von Kartoffelstärke, Mais, Baumwolle, Getreide und Zellstoff? Klingt wie ein veganes Märchen, aber es ist wahr! Das französische Unternehmen bietet zusätzlich viel Farbe. 85% natürliche Inhaltsstoffe, cruelty free (Bezug z.B. über greenglam.de).

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Credit:istock