Haare und Haut nach der Schwangerschaft

Viele Schwangere freuen sich über den tollen und allseits beliebten Glow auf der Haut und verminderte Falten, welche durch die Wassereinlagerungen im Gewebe entstehen. Doch nach der Schwangerschaft hören die Veränderungen im Körper nicht auf, es geht munter weiter – deutlich sichtbar an Haut, Haaren und Nägeln. Wir erklären Dir, was dahintersteckt und wie Du Nägel, Haare und Haut nach der Schwangerschaft bestens pflegen kannst.

Während der Schwangerschaft werden die Haare bei vielen Frauen dicker, die Nägel fester und die Haut strahlender und reiner. Der Grund da­für sind die Schwan­ger­schafts­hor­mo­ne: Sie sorgen dafür, dass das Haar in seiner Wachs­tums­pha­se verbleibt und weiter wächst statt auszufallen. Doch nach der Geburt ändert sich wieder alles: Die Hormone lassen nach und viele Haare verabschieden sich, die Haut wird nicht selten unrein oder sehr trocken.

Alles zum Thema Hautpflege während der Schwangerschaft liest Du in diesem Artikel.

Die Haut nach der Schwangerschaft: Dehnungsstreifen gehören dazu!

Was der Körper während und nach einer Schwangerschaft vollbringt ist ein Wunder, dabei dürfen auch ein paar Spuren am Körper bleiben. Daher mal so viel vorab: Dehnungsstreifen in der Haut sind genau wie Hautunreinheiten ganz natürlich und lassen sich bei den wenigsten Frauen gänzlich vermeiden.

Nach der Geburt benötigt Deine Haut intensive Pflege, denn auch, wenn das Baby raus ist, hat die Haut noch einiges vor sich: Sie bildet die entstandenen Veränderungen zurück und „schrumpft“ wieder zusammen.  Dehnungsstreifen, die während der Schwangerschaft am Bauch, an den Brüsten, dem Po oder den Beinen (vor allem den Oberschenkeln) entstanden sind, verändern ihre Farbe: von rot-bräunlich oder violett hin zu einer hellen Farbe, bis sie in einigen Fällen irgendwann kaum noch sichtbar sind.

Aber was tun, um sie möglichst schnell verblassen zu lassen?

Übermäßig viele Dehnungsstreifen sind nicht sonderlich beliebt und können dank moderner Medizin schon deutlich besser entfernt werden, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Du könntest sie aufwändig und teuer wegoperieren lassen, indem die Haut gestrafft wird. Schonender ist die Variante mit dem Laser – hierzu kannst Du Dich an darauf spezialisierte Dermatolog*innen wenden.

Die beiden besten Tipps für zuhause: Regelmäßige Zupfmassagen und spezielles Öl gegen Dehnungsstreifen.

Schwangerschaftsakne nach der Geburt?

Kommen wir zum Gesicht und zur Schwangerschaftsakne, beziehungsweise Akne nach der Schwangerschaft. Durch das Hormonchaos im Körper wird oft auch die Gesichtshaut in Mitleidenschaft gezogen – manche Frauen erleben hinsichtlich des Hautbildes während und nach der Schwangerschaft eine zweite Pubertät. Dazu der Schlafmangel… tricky für die empfindliche Gesichtshaut.

Keine Panik und bloß nicht wild rumdrücken! Das Beste, was Du tun kannst, ist, Dir regelmäßig Gesichtsbehandlungen beim Profi zu gönnen, um unreine Haut loszuwerden, und Deine Haut mit ganz viel Feuchtigkeit zu verwöhnen.  Bei vielen Frauen ist die Haut nach der Schwangerschaft sehr trocken, wodurch sie spannt, juckt und rau wird. Unsere sanfte ZAUBERBLICK Feuchtigkeitsmaske kann ein kleiner Moment Entspannung für Dich und Deine Haut sein.

Noch ein Tipp: Wechsel Deinen Kopfkissenbezug und Deine Handtücher mindestens  ein Mal pro Woche, desinfiziere Dein Handy regelmäßig und versuche, Dir so wenig wie möglich ins Gesicht zu fassen.

Nach der Haarpracht folgt der Haarausfall?!

Nach der Schwangerschaft tritt nicht selten ein solcher hormonbedingter Haarausfall auf.

Doch keine Sorge, dieses Chaos bleibt nicht ewig und es sieht meist dramatischer aus, als es ist! Etwa drei bis sechs Mo­na­te nach der Ge­burt pendelt sich der Hor­mon­spie­gel wie­der ein, in seltenen Fällen dauert es bis zu einem Jahr, bis die Haare wieder die alten sind.

Eine gründliche Kopfpflege ist jetzt besonders wichtig. Verlange Deinem Haar in dieser Phase nicht zu viel ab – permanentes Glätten oder Locken sowie ein festgeknoteter Dutt sind unnötige Strapazen. Greife lieber zu reichhaltiger Pflege, beispielsweise Haarmasken mit Kokosöl.  Ein bis zwei solcher Haarkuren pro Woche stärken Dein Haar und Deine Kopfhaut.

Auch brüchige Fingernägel sind ein Thema für frisch gebackene Mamas. Kein Wunder: Die Schwangerschaft ist körperlicher und mentaler Stress, der am Körper auch sichtbar wird. Hier gilt: Gönn Dir regelmäßig eine gute Nagelpflege beim Profi und lass Deine (schützende!) Nagelhaut dran, statt sie zu entfernen. 

Ob Haare, Nägel oder Haut – bei allen gilt, wenn die Symptome sehr stark sind und Dich belasten, solltest Du mit Deiner Dermatologin oder Deinem Dermatologen abklären, was dagegen getan werden kann.

Wenn Du Fragen zu unseren Produkten und der Verträglichkeit während oder nach der Schwangerschaft hast, kontaktiere uns gerne! Wir freuen uns auf Dich! J

 

Bildmaterial: Unsplash

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