Sonnencreme für das Gesicht: Darauf musst Du achten

Skincare Regel Nummer Eins: Kein Tag ohne Sonnencreme für das Gesicht! Denn ehrlich gesagt kannst Du noch so teure Seren und Cremes gegen Hautalterung kaufen, wenn Du Deine Haut nicht vor UV-Strahlung schützt, werden sie Dir nicht viel nützen. Unser Gesicht ist ständig der Sonne ausgesetzt und braucht daher besonderen Schutz. Wir verraten Dir, wie du Sonnencreme für das Gesicht SO verwendest, dass Dein Make-Up trotzdem darauf hält, Du keine weißen Creme-Flecken oder Hautunreinheiten bekommst und kein öliger Film auf Deiner Haut entsteht.

Sonnencreme für das Gesicht: So trägst Du sie richtig auf

Damit der Lichtschutzfaktor wirklich jeden Tag auf Deine Gesichtshaut kommt, muss die Anwendung so einfach und so angenehm wie möglich sein. Daher unser Tipp für die Anwendung: Morgens nachdem Du Dein Gesicht gereinigt hast, trägst Du als erstes Seren auf das Gesicht auf, dann deine Feuchtigkeitscreme. Lass beides einen Moment einziehen. Danach folgt die Sonnencreme, für das Gesicht sollte die Menge etwa die Größe einer Himbeere entsprechen. Sie sollte immer mit sauberen Händen auf die trockene Haut aufgetragen werden. Lass sie für etwa 10 Minuten einziehen, währenddessen kannst Du Dich anziehen oder einen Kaffee kochen. Nur, wenn die Sonnencreme Zeit hat zum Einziehen, kann das Make-Up anschließend ebenmäßig aufgetragen werden und die Creme reibt sich nicht in kleinen Klümpchen wieder runter.

Eine Ausnahme gibt es hierbei: Benutzt Du eine sehr reichhaltige, fettige Tagescreme, solltest Du diese erst nach der Sonnencreme auftragen, denn sonst kann eine Sonnencreme mit chemischen Filtern nicht auf der Haut wirken. Das kann beispielsweise im Winterurlaub der Fall sein, im Sommer würden wir Dir eher zu einer leichten Tagescreme mit hohem Feuchtigkeitsanteil raten.

Wie die einzelnen Schichten idealerweise auf das Gesicht aufgetragen werden, liest Du in unserem Artikel zum Layering.

Welcher Lichtschutzfaktor darf es sein?

Wie hoch der LSF in Deiner Sonnencreme sein sollte, hängt von Deinem Hauttyp ab und davon, wie lange Du Dich in der Sonne aufhältst. Generell können wir sagen: LSF 50 schadet niemandem um ist die sichere Bank. Helle Hauttypen, die zu Sonnenbränden und Sonnenallergie neigen, sollten in jedem Fall zu 50er Sonnencreme greifen. Vorgebräunte Haut und dunklere Hauttypen kommen wahrscheinlich auch mit LSF 30 um einen Sonnenbrand herum. Sehr dunkle Hauttypen verbrennen deutlich seltener und können daher auch zu LSF 20 oder 25 greifen. So oder so gilt: Kenne Deine Haut und höre auf sie. Wenn sie mit LSF 30 ständig gerötet ist, solltest Du auf LFS 50 umsteigen. An schattigeren Tagen reicht Dir eventuell ein niedrigerer Lichtschutzfaktor als an super sonnigen Sommertagen.

Inhaltstoffe und UV-Filter: Darauf musst Du bei Sonnencreme für das Gesicht achten

 Die Auswahl an Sonnencremes ist riesig, genau wie die Liste der Inhaltsstoffe bei einigen Produkten. Wichtig für Dich ist, dass die Sonnencreme zu den Bedürfnissen Deiner Haut passt.

Nicht nur der LSF, sondern auch die Art des UV-Filters ausschlaggebend für die richtige Wahl der Sonnencreme für das Gesicht. Es gibt chemische und mineralische UV-Filter, wobei letztere als verträglicher gelten. Der Unterschied liegt darin, dass chemische Filter Strahlen auf Haut in Wärme umwandeln, mineralische Filter das Licht hingegen reflektieren. Sonnencremes mit mineralischen oder anorganischen Filtern sorgen zwar meist für einen unerwünschten weißen Film auf der Haut – da hilft nur Geduld, bis die Creme richtig eingezogen ist. Weniger Creme nehmen ist keine Option! 😉

Hast du trockene Haut sollte die Creme feuchtigkeitsspendend sein, zum Beispiel durch eine Wasser-in-Öl-Emulsion. Bei empfindlicher Haut sollte sie zudem frei von Parfum, Alkohol oder Konservierungsstoffen sein. In diesem Fall kannst Du vor allem zu mineralischen Sunblockern greifen. Hast Du eher unreine, zu Akne neigende Haut, eignen sich Gels und Fluids, die nicht-komedogene Formeln haben und frei von Öl sind.

Antioxidantien sind in Sonnencremes aller Art ebenfalls hilfreich, denn sie schützen die Haut vor oxidativem Stress – dieser ist eine Folge von intensiver UV-Strahlung. Hyaluronsäure spendet zusätzliche Feuchtigkeit und auch Vitamine sind häufig in Gesichtssonnencremes enthalten, vor allem Vitamin C für den Zellschutz!

Weißt Du eigentlich, was genau der LSF aussagt? In diesem Artikel erfährst Du es!

Sonnencreme für das Gesicht: Unsere 5 Lieblinge

Zum Schluss noch ein paar Empfehlungen aus unserer Redaktion! Mit diesen Produkten haben wir gute Erfahrungen gemacht:

1. Eucerin® Oil Control Face Sun Gel-Creme LSF 50+

Diese Creme ist Öl-frei und angenehm leicht auf der Haut, auch für fettige Haut ist sie sehr gut geeignet.

2. Lancaster Sun Beauty Face Cream LPF 30 oder LSF 50

Sehr leichte Formel ist, nicht fettend und hinterlässt keine sichtbaren Spuren auf der Haut.

3. La Roche Posay Anthelios Hydratisierende Creme UV-Mune 400 LSF 50+

Ist für alle Hauttypen geeignet, auch bei trockener, empfindlicher und zu Sonnenallergie neigender Haut. Sie enthält keine Duftstoffe und spendet intensiv Feuchtigkeit.

4. Nuxe Sun Melting Cream High Protection mit LSF 30 oder LSF 50

Sie lässt sich leicht verteilen und zieht gut in die Haut ein. Für allergische Haut ist sie möglicherweise nichts, aber für etwas unempfindlichere Haut toll: Sie duftet nach süßer Orange, Gardenie und Kokosnuss. Außerdem hat Nuxe schöne Glitzeröle für die Haut.

5. Cetaphil Sun Daylong SPF 50+ Sensitive Gel-Fluid Gesicht

Für alle, die es ganz clean bevorzugen ist diese dermatologische Sonnencreme für das Gesicht eine gute Wahl. Sie ist nicht komedogen und frei von Parfüm und Emulgatoren.

Nun weißt Du hoffentlich, worauf Du bei Sonnencreme für das Gesicht achten musst. Viel Spaß beim Sonnen und pass immer gut auf Dein Gesicht auf! Und noch eine Sache: Folgst Du uns eigentlich schon auf Instagram?

 

Credit:iStock

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