Hautalterung verstehen & vermindern!

Sind wir mal ehrlich… Keiner will sie, aber alle haben sie: alternde Haut. Die Hautalterung beginnt tatsächlich schon ab Mitte zwanzig. Wie sichtbar sie ist und wie schnell sie voranschreitet, ist sehr individuell und hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Um zu wissen, wie wir die Alterung unserer Haut verlangsamen können, müssen wir erstmal verstehen, was dabei eigentlich passiert und wodurch sie begünstigt wird. Wir erklären es Dir!

Ein Blick in die Haut: Das passiert in unserem Körper

Während wir älter werden, verändern sich unter anderem die Prozesse in unserer Haut – und zwar in allen Schichten, von der obersten, der Epidermis über die Dermis bis zur untersten Schicht, der Subkutis. Fangen wir mal außen an, bei der Epidermis. Im Prozess der Hautalterung „schwächelt“ sie als erstes, weil sie immer weniger Feuchtigkeit speichern kann und langsam dünner wird. Es hängt ziemlich stark von der Genetik ab, wann diese ersten Anzeichen der Hautalterung einsetzen und erste kleine Falten sichtbar werden. Je dünner die Haut wird und von Natur aus ist, desto schwerer fällt es ihr, ihre Barrierefunktion, beispielsweise gegen Bakterien oder UV-Strahlen, aufrecht zu erhalten. Dazu kommt, dass der Körper ab Mitte zwanzig weniger Kollagen nachproduziert, welches einer der Grundbausteine unserer Haut ist.

Hautalterung Part 2 – wenn die Haut anspruchsvoller wird

Im weiteren Verlauf, meist in unseren 30ern, verlangsamt sich der Zellstoffwechsel weiter, die Haut kann immer schlechter selbst Feuchtigkeit speichern und verliert an Elastizität. Spätestens ab diesem Zeitpunkt solltest Du sie mit feuchtigkeitsspendender Pflege unterstützen. In unseren 40ern, 50ern und 60er verändert sich die Haut noch deutlicher. Sie wird oft rauer und trockener, weil die Epidermis immer dünner wird. Die Dermis, also die Schicht unter der Epidermis, hat nun einen geringeren Anteil an Kollagen und Elastan, als noch in unseren Zwanzigern. Das hat wiederum zur Folge, dass sich mehr und mehr Falten bilden. Gleichzeitig nimmt auch das Unterhautfett in der dritten Hautschicht, der Subkutis, ab. Das führt dazu, dass die Haut ihr Volumen verliert und die Falten tiefer werden.  Bei der reifen Haut etwa 60 bis 70 Jahre reagiert die Haut immer empfindlicher auf UV-Strahlung und neigt dazu, unbeliebte Altersflecken zu bilden.

Klingt dramatisch – aber wie war das noch gleich? Alle wollen alt werden, aber keiner will alt sein? Falten gehören nun mal dazu und machen Menschen!

Hautalterung mit Pflege verlangsamen

Wir haben es gerade schon angerissen: Spätestens, wenn die Fältchen sichtbar und die Trockenheit der Haut spürbar werden, solltest Du Deine Haut unterstützen. Besser schon früher, denn mit einer auf die Bedürfnisse Deiner Haut abgestimmten Pflege kannst Du Deine Hautalterung herauszögern. Das heißt nicht, dass Du in Deinen Zwanzigern schon Unmengen an Geld für teure Cremes und Seren ausgeben musst. Vielmehr kommt es darauf an, dass Du ein Produkt findest, das zu Dir persönlich passt, gut verträglich ist und Deine Haut dort unterstützt, wo sie Hilfe braucht. Wenn Du Dir unsicher bist, welche Produkte für Dich die richtigen sind, lass Dich von einer Dermatologin oder erfahrenen Kosmetikerin beraten.

Generell gilt: Tagsüber sollte die Haut gut mit Feuchtigkeit versorgt werden, damit sie ihre natürliche Schutzbarriere aufrechterhalten kann. Dafür eignet sich zum Beispiel unsere HYDRA CARE Light – Leichte Tagescreme für straffe Haut. Nachts ist die Haut in der Regenerationsphase und kann Anti Aging Wirkstoffe besser aufnehmen als tagsüber, deshalb darf die Nachtpflege reichhaltiger sein. Wie Du die richtige Gesichtscreme für Deine Haut findest, liest Du in diesem Blogpost.

Sonnenschutz ist ein Muss!

Hast Du schon mal stark gebräunte Dermatologen oder Dermatoliginnen gesehen? Wahrscheinlich nicht. Wer sich mit der menschlichen Haut auskennt weiß, dass UV-Strahlung auf Dauer ziemlich schädlich ist und ausgiebige Sonnenbäder später für ausgiebige Falten sorgen. Aktuell sind sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen recht einig, dass die Hautalterung „nur“ zu etwa 20-30% durch die Gene vorbestimmt ist und dass UV-Strahlen der top Feind unserer Haut sind. Das Gute ist: Der Schutz vor UV-Strahlung liegt in unserer Hand – also nutz die Chance und spar Dir einige Falten durch regelmäßigen Gebrauch von Sonnenschutz.

Unsere feine Gesichtshaut wollen wir natürlich besonders vor Falten bewahren. Deshalb solltest Du die 50er Sonnencreme mindestens an sehr sonnigen Tagen (egal ob im Sommer oder Winter) täglich aufs Gesicht auftragen. Wenn Deine Haut sehr hell ist und Du auf die Sonne schnell mit Rötungen reagierst, sollte UV-Schutz jeden Tag im Jahr aufgetragen werden, an dem du unter freiem Himmel bist.

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Hab Deine Haut im Blick – Du willst ja mit ihr alt werden! 

An dem Spruch „Die Haut vergisst nicht“ ist tatsächlich was dran. Wer in seinen Zwanzigern und Dreißigern viel raucht, Alkohol trinkt, Zucker isst, wenig schläft oder ständig im Solarium hängt, wird das nicht am nächsten Tag sehen – sehr wahrscheinlich aber in den nächsten Lebensjahrzehnten. Zwar können wir die Hautalterung nicht gänzlich aufhalten, durch die richtigen Maßnahmen können wir sie aber verlangsamen und die Haut lange frisch und vital halten. Dazu zählt sowohl eine auf Dich abgestimmt Pflege, als auch ein gesunder Lebensstil und wenig UV-Strahlung.

 

Bildquelle. Unsplash

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