L’Oréal-Produkte: Welche Marken gehören zum Konzern? 

Egal ob Haut, Haar und Parfüm: Der Megakonzern L’Oréal ist Weltmarktführer im Bereich der Kosmetik und entwickelt die unterschiedlichsten Produkte für die vielfältigen Bedürfnisse seiner Kunden. Doch das Unternehmen ist nicht nur unter diesem Namen tätig, es gehören noch über 30 weitere Marken zum Portfolio. Darunter einige, von denen man es gar nicht gedacht hätte. Wir verraten, welche Brands zur L’Oréal-Gruppe gehören und geben einen kleinen Einblick in die interessante Firmengeschichte. 

Die L’Oréal-Markenfamilie – wie alles begann

Die Geschichte des Konzerns reicht weit zurück in die Vergangenheit. Angefangen hat alles im Jahr 1909, als der Chemiker Eugène Schueller in Paris mit der Produktion von Haarfärbemitteln startete. Er entwickelte und produzierte die Produkte selbst und vertrieb sie an Friseure in Paris. Damit legt er einen Meilenstein für die Firmen-DNA: er machte Menschen durch Forschung und Innovation schöner. Sein Können sprach sich schnell herum, seine Kunden waren begeistert von seinen Produkten und vor allem von den natürlichen Ergebnissen, die damit möglich waren. Vorbei waren die Zeiten der grellen Farbtöne, die sie bisher mit anderen Produkten in Kauf nehmen mussten. Schueller erweiterte seine Produkte und gründete das Unternehmen L’Oréal. Heute ist das Unternehmen Weltmarktführer im Bereich Kosmetik. 

Wie viele Marken gehören zur L’Oréal-Gruppe?

Im Jahr 2019 verstecken sich laut aktuellem Jahresabschluss 2018 insgesamt 36 Marken hinter dem Kosmetik-Giganten L’Oréal. Das frühere Ein-Mann-Unternehmen hat sich im Laufe der Zeit zum weltgrößten Kosmetikkonzern entwickelt. Die Geschäftszahlen sprechen für sich: 2018 erwirtschaftete der Konzern weltweit 26,9 Milliarden Euro Umsatz und erzielte einen Gewinn von knapp 4 Milliarden Euro.

Drogerieprodukte: L’Oréal auf dem Massenmarkt

Die Sparte “Consumer Goods” bringt L’Oréal über den Einzelhandel am meisten Umsatz ein. Genauer gesagt beträgt der prozentuale Anteil 44,7 Prozent am Gesamtumsatz (Annual Report 2018). Das heißt, dass quasi die Hälfte aller Einnahmen von den fünf folgenden Drogeriemarken stammt. Die Preise sind im Vergleich zu anderen Bereichen des Konzerns eher erschwinglich. 

  • Essie
  • Garnier
  • L’Oréal Paris
  • Maybelline New York
  • NYX Professional Makeup

Das sind die Luxusmarken von L’Oréal

Mit den folgenden 17 Marken bereichert L’Oréal Kaufhäuser, Parfümerien, Flughäfen, E-Commerce-Websites und eigene Markenstores – von teuren Düften über Make-up bis hin zu Haut- und Haarpflege. Die Produkte des Luxussegments sind nicht im Einzelhandel zu finden. Mit diesem Bereich erzielt der Konzern 34,8 Prozent seines Umsatzes.

  • Lancôme
  • Yves Saint Laurent
  • Giorgio Armani
  • Kiehl’s
  • Biotherm
  • Urban Decay
  • Paloma Picasso
  • Guy Laroche
  • Proenza Schouler
  • IT Cosmetics
  • Helena Rubinstein
  • Viktor & Rolf
  • Cacharel
  • Clarisonic
  • Diesel
  • House 99
  • Valentino
  • Maison Margiela

Professionelle Produkte: L’Oréal-Produkte für Friseure

Der dritte Bereich der Produkte von L’Oréal richtet sich an Friseursalons auf der ganzen Welt. Mit dieser Sparte brachte dem Konzern 2018 12,1 Prozent des Umsatzes ein. L’Oréal bietet zu den Produkten auch noch Schulungen an, die internationale Friseure dankend annehmen und schätzen.

  • L’Oréal Professionnel
  • Kérastase
  • Redken
  • Matrix
  • Shu Uemura
  • Decléor
  • Carita

L’Oréal-Produkte: Apothekenkosmetik

Die Markenprodukte der L’Oréal-Apothekenkosmetik werden über den ganzen Globus verteilt in Apotheken, Instituten und Medi-Spas verkauft. 8,4 Prozent des Umsatzes fielen 2018 auf diesen Bereich, insgesamt am wenigsten. Dennoch ist L’Oréal in diesem Bereich Weltmarktführer. Zusammen mit Hautärzten entwickelt der Konzern hochwertige Pflege und Kosmetik – für unterschiedliche Hauttypen. Zur Familie der Apothekenprodukte gehören: 

  • Vichy
  • La Roche-Posay
  • SkinCeuticals
  • Roger&Gallet
  • CeraVe

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Credit:Istock